Schnecken auf Holzast mit bräunlichem Schneckenhaus

Die meisten Schneckenarten bekommen keine lebendigen Jungen, sondern legen nach der Paarung Eier. Wahrscheinlich auch deshalb, weil eine lebendige Geburt mit Schneckenhaus ziemlich anstrengend und schmerzhaft wäre. Somit würde es naheliegen, dass sie ohne Haus geboren werden und dieses erst später entsteht. Aber dem ist nicht so. Da die meisten Arten Eier legen, schlüpft die Mini-Schnecke irgendwann aus dem Ei und hat dann ihr Häuschen schon am Körper. Das heisst, die Schnecke ist fest mit ihrem Haus verbunden. Solange die Schnecke wächst, wächst das Haus natürlich mit. Sollte man also ein leeres Schneckenhaus finden, dann i die Schnecke definitiv tot. Vielleicht war sie alt oder wurde von einem Fressfeind gefressen. Findet man ein Schneckenhaus, welches mit einem Kalkdeckel verschlossen ist, dann ist die Schnecke noch am Leben. Dies machen die Schnecken mit ihrem Schleim, damit sie nicht austrocknen, wenn es zu heiss ist. Im Winter verschliessen sie es ebenfalls, aber vorher kriechen sie unter Blätter oder ins dichte Gebüsch, denn trotz Häuschen würden sie sonst erfrieren.

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NATURZYT Ausgabe September 2018, Text Michael Knaus, Foto AdobeStock

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