Rotkehlchen im violetten Krokusfeld im Frühling

Das Rotkehlchen ist leicht zu erkennen an seiner rot-orange gefärbten Kehle. Der kleine Kerl sitzt leicht erhöht auf einem Ast und beginnt schon 50 Minuten vor Sonnenausgang mit seinem hübschen Gesang. Man hört die Verwandtschaft zu den Sangeskünstlern Nachtigall und Singdrossel. Oder ist es eine Sie, denn das männliche und das weibliche Rotkehlchen sehen gleich aus. Das Rotkehlchen wohnt fast ausschliesslich auf dem Boden, da sucht es nach Kleintieren wie Insekten, Spinnen, Würmern, Larven, Schnecken usw. Die Scheu vor uns Menschen ist gering und es hat auch eine kurze Fluchtdistanz. Schliesslich will man keine aufgescheuchten Spinnen und Kleintiere verpassen, welche wir bei der Frühlingsgartenarbeit aufschrecken.

Auch sein Nest baut das Weibchen am Boden, zum Beispiel unter Baumwurzeln, Grasbüscheln, Hecken und Büschen. Deshalb ist es auch auf eine dichte Vegetation nahe am Boden angewiesen. Das Brüten übernimmt das Weibchen, beim Füttern wird es vom Männchen unterstützt. Somit ist in der Regel das auf dem Nest sitzen bleibende Rotkehlchen das Weibchen, das mit Futter anfliegende das Männchen. Übrigens, Rotkehlchen haben zwei Bruten im Jahr, einmal im März/April und dann im Juli/August.

Weitere Schweizer Wildtiere die spannend sind kennen zu lernen:

Das Mauswiesel und der Hermelin lieben Mäuse

Waldameisen sind krabbelnde Heizkörper

Maulwurfsgrillen auch Werren genannt


NATURZYT Ausgabe März 2019, Text Michael Knaus, Foto AdobeStock

NATURZYT abonnieren und mit uns, unsere Natur unterstützen.

2 Naturzyt-Magazine freigestellt

Das Magazin NATURZYT berichtet nicht nur über unsere Natur, damit Sie diese näher erfahren und erleben können, sondern damit Sie gemeinsam mit uns, unsere Natur mehr bewahren und schützen lernen. Deshalb unterstützt NATURZYT auch wichtige Naturprojekte mit einem Teil der Abo-Einnahmen. 

Jedes Abo hilft Naturprojekten! Jetzt unterstützen und abonnieren.

Buch Ravensong - Auch Tiere haben eine Stimme

   

In spannenden und packenden Interviews erzählen unsere Wildtiere mehr über sich, wer sie sind, wie sie leben und auch was sie von uns Menschen erwarten würden.

Jetzt bestellen für CHF 34.90 im A5 Hardcover

NATURZYT Newsletter abonnieren

Mehr Natur erfahren

Die Buche - unsere Waldmedizin

Buche mit grünen Blättern im Sonnenlicht

Die Buche bildet als Laubbaum ein üppiges und dichtes Blätterdach und ist unsere Waldmedizin.

Wilde Nachbarn - Wildtiere im Siedlungsraum

Dachs und Fuchs auf einer Waldlichtung im Sommer

Immer mehr Wildtiere kommen in die Städte und werden zu unseren Nachbarn. Aber was lockt Füchse und Dachse, Wanderfalken und Marder in die Stadt?

Mehr Natur bewahren

Weiden voller Leben - Mehr als Kätzchen

Salweide mit ihren Blüten

Kaum eine Gattung kommt im Frühling mit solchen Blütenfülle daher wie die der Weiden.

Fledermäuse schützen: Eine Ode an die Fledermaus

Langohrfledermaus lächelt mit ihren grossen Ohren vom Holzstamm

Fledermäuse leben heimlich - und sind uns deshalb oft etwas unheimlich.

Mehr Natur erleben

Frühlingserwachen am Wasser

Gelbe Blüten vor einem blauen Bergsee in grüner Wiese

Wenn die Tage länger werden erwacht auch die Tierwelt am und ums Wasser, ein herrliches Naturerlebnis.

Frühlingswandern - die Natur erwacht

weissblühende Blüten auf einem mit moosbewachsenen Baumstrunk

Überall strecken die ersten Frühlingsboten mit ihren zarten Blüten und ihrem frischem Grün Richtung Sonne. Ein farbenprächtiges und zauberhaftes Erlebnis erwacht in der Natur.